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Bewerbungstracker: Excel, Notion oder eine App?

Du willst deine Bewerbungen ordentlich festhalten und landest schnell bei derselben Frage: Reicht eine Excel-Tabelle? Ist Notion angenehmer? Oder lohnt sich eine eigene Bewerbungsapp?

Du musst dafür nicht das Werkzeug mit den meisten Funktionen finden. Entscheidend ist, welches System du auch dann noch öffnest, wenn die Bewerbungsphase schon ein paar Wochen läuft und du gerade keine Lust auf zusätzliche Pflege hast.

7 Min. Lesezeit Aktualisiert 17.08.2026
Kurz gesagt

Das Wichtigste zuerst

Excel ist schnell und frei, Notion lässt sich stark anpassen und eine Bewerbungsapp nimmt dir den Aufbau ab. Die beste Wahl hängt weniger von der Funktionsliste ab als davon, wie viel du selbst bauen und dauerhaft pflegen möchtest.

Excel: schnell angefangen und leicht zu verstehen

Eine Tabelle ist für viele der naheliegende Start. Eine Zeile pro Bewerbung, ein paar Spalten und fertig. Du kannst sie genau so bauen, wie du möchtest, und du brauchst kein neues System zu lernen.

Das ist ein echter Vorteil. Solange du die Liste regelmäßig pflegst, kann Excel oder Google Sheets völlig ausreichen. Der Haken liegt nicht in der Tabelle selbst. Er liegt darin, dass du dir alles Weitere selbst bauen und merken musst.

  • gut für eine einfache Übersicht mit wenigen Spalten
  • leicht zu sortieren und zu filtern
  • flexibel und auch ohne spezielles Bewerbungswerkzeug nutzbar
  • Termine, Aufgaben und Dokumente liegen oft trotzdem an anderen Orten

Notion: mehr Zusammenhang, aber auch mehr Aufbau

Notion kann aus einer einfachen Liste schnell eine kleine Datenbank machen. Du kannst Kartenansichten bauen, Notizen anhängen, Dateien verknüpfen und dir eigene Statuswerte anlegen. Wenn du Notion sowieso nutzt, fühlt sich das oft sehr passend an.

Dafür musst du zuerst entscheiden, wie deine Datenbank aussehen soll. Welche Eigenschaften brauchst du? Welche Ansicht ist sinnvoll? Wie verknüpfst du Termine oder Aufgaben? Für Menschen, die gern an ihrem System bauen, ist das ein Vorteil. Für andere ist genau das der Punkt, an dem die Pflege wieder liegen bleibt.

Eine Bewerbungsapp: weniger bauen, dafür weniger frei

Eine spezielle App kennt den Ablauf schon. Du musst nicht erst festlegen, dass eine Bewerbung einen Status, einen Interviewtermin oder ein Angebot haben kann. Diese Dinge sind bereits vorgesehen.

Dafür ist eine solche App weniger frei als Notion. Du kannst nicht jedes Feld beliebig neu erfinden. Das ist Absicht. Die Frage ist also nicht, welches Werkzeug am meisten kann. Die Frage ist, ob du Freiheit oder weniger Pflege willst.

Die drei Lösungen im direkten Vergleich

LösungPasst gut, wenn du ...StärkeDarauf solltest du achten
Excel / Sheetseine klare Liste willstschnell und flexibel startestTermine und offene Aufgaben selbst im Blick behalten musst
Notiongern eigene Ansichten und Abläufe baustNotizen, Datenbank und Ansichten verbinden kannstmehr Zeit für Aufbau und Pflege einplanst
Bewerbungsappmöglichst wenig einrichten willstBewerbungen, Termine und Aufgaben direkt zusammenhältstweniger frei bei der eigenen Struktur bist

Wann ein Wechsel wirklich etwas bringt

Ein neues Werkzeug löst kein Problem, nur weil es neuer aussieht. Ein Wechsel lohnt sich dann, wenn deine aktuelle Lösung Reibung erzeugt.

Du merkst das zum Beispiel daran, dass du Termine doppelt einträgst, Stellenanzeigen nicht mehr findest oder bei einem Anruf erst im Postfach suchen musst. Auch wenn du deine Übersicht immer seltener pflegst, ist das ein Hinweis. Dann ist nicht unbedingt mehr Disziplin die Lösung. Vielleicht ist dein System einfach zu aufwendig.

  • Du suchst häufig nach dem letzten Stand einer Bewerbung.
  • Aufgaben und Termine stehen nicht dort, wo die Bewerbung steht.
  • Du weißt nicht mehr, welche Unterlagen du verschickt hast.
  • Du pflegst dieselben Informationen an mehreren Stellen.
  • Deine Liste ist gut aufgebaut, wird aber kaum noch aktualisiert.

Beim Wechsel zählt eine Sache: nichts doppelt machen

Der größte Widerstand gegen ein neues System ist verständlich: Du hast deine Liste schon gepflegt. Warum solltest du alles noch einmal eintragen? Genau deshalb sollte ein Bewerbungstracker einen Import anbieten oder zumindest einen einfachen Weg, bestehende Daten zu übernehmen.

Sevrena kann vorhandene CSV-, TSV- und TXT-Dateien einlesen. Du prüfst die Vorschau, bevor etwas übernommen wird. Wenn du lieber bei Excel oder Notion bleibst, ist das genauso in Ordnung. Der Tracker soll dir Arbeit abnehmen, nicht neue machen.

So organisierst du mehrere Bewerbungen einfach
Wenn du nicht am Tracker bauen möchtest

Sevrena ist schon auf Bewerbungen vorbereitet

Status, Gespräche, Aufgaben, Unterlagen und Angebote haben bereits ihren Platz. Wenn du bisher eine Tabelle nutzt, kannst du die vorhandenen Bewerbungen übernehmen und beides erst einmal parallel ausprobieren.

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Mehrere Bewerbungen gleichzeitig organisieren: So behältst du den Überblick

Wenn mehrere Bewerbungen gleichzeitig laufen, brauchst du nicht immer mehr Felder. Du brauchst einen verlässlichen Blick darauf, was gerade offen ist und wo du selbst etwas tun kannst.

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Bewerbungsstatus verfolgen: Was solltest du festhalten?

Bei drei Bewerbungen steht einfach „Beworben“. Zwei Wochen später hilft dir das kaum noch. Diese Angaben reichen, damit du den tatsächlichen Stand später noch verstehst.

Rückmeldung

Bewerbung nachfassen: Wann und wie solltest du nachfragen?

Du hast deine Bewerbung abgeschickt und hörst nichts. Wann eine Nachfrage sinnvoll ist, wie kurz sie sein darf und was du danach tun kannst.